Übersichtskarte

Back to Reality

Sonntag, 29.06.2014

Aiaiai wie die Zeit vergeht. Morgen früh geht's ab in die Heimat, aber zuvor noch den letzten Eintrag nutzen, um von unseren abschließenden Erlebnissen zu berichten. Nachdem wir whangarei hinter uns ließen ging es ab nach Auckland, wo wir erst einmal für eine Nacht ein hostel bezogen. Abends besuchten wir ein rugbyspiel der all blacks vs England. Die Stimmung war ausgelassen und die All blacks gewannen knapp. Ich freute mich wie in Kleinkind und Nora nahm es gelassen.


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Am nächsten morgen wachten wir auf und sowohl in der Frauen als auch in der männertoilette zeigten sich die Auswirkungen, wenn junge Menschen zu viel Schnapps trinken:-). Also weiter zum nächsten Highlight. Wir bezogen für zwei Tage das skygrandhotel im Herz von Auckland. Der Poitiers parkte unsere schrömmelkarre und gewährte uns eintritt. Es offenbarte sich ein komplett anderes Bild im Gegensatz zu den letzten 5 Monaten. Wir genossen den Luxus unheimlich und feierten Noras Geburtstag gebürtig mit Sekt und dem leckersten essen.


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Danke noch mal für diese unvergesslichen Tage.
Anschließend hieß es abschied vom Luxus nehmen und wieder in ein hostel ziehen. Hier verbrachten wir die letzten zwei Wochen von Auckland. Es drohte eine anstrengende Zeit zu werden, um unser Auto loszuwerden. Nach anfänglichen startschwierigkeiten fanden wir aber nach 3 Tagen passende Käufer, die unser Auto samt Surfbrett und Equipment übernahmen. Somit konnten wir unsere letzten Tage richtig genießen. Wir gingen shoppen, gönnten uns wieder Fleisch, besuchten das sealife und den Zoo, erkundeten Auckland weiter und trafen unsere Freundin Miya wieder. Wir schafften es, eine mega Zeit in Auckland zu verbringen und uns mit dieser Stadt wieder anzufreunden.


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Der Zoobesuch brachte aber nicht nur angenehmes mit, wie endlich mal Keas, Pinguine oder einen Kiwi(Tier) zu sehen, sondern handelte uns noch einen kleinen gemeinen Floh ein, der uns jede Nacht attackierte. Wir hoffen, dass er schön in Auckland geblieben ist. Denn dann ging es weiter nach Dubai für 5 Tage. Wir überstanden den Flug mit reichlich Turbulenzen und erreichten Dubai mit angenehmen 40 grad:-). Ziemlich warm, aber das Hotel bietet alles was wir brauchten, Pool, leckeres essen, Klima und Spaß. Manchmal nutzten wir das abendliche Klima um Dubai zu entdecken. Sollte man schon mal gesehen haben.


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An dieser Stelle wollen wir noch einmal allen danken, die uns dieses unvergessliche Abenteuer ermöglicht haben und uns so toll unterstützt haben. Wir haben euch lieb und freuen uns unheimlich auf euch zuhause.

Wwoofing-Job im Northland

Samstag, 31.05.2014

Mitte Mai startete unser Gartenjob in Whangarei. Als wir an der genannten Adresse ankamen, erwartete uns ein wunderschönes Haus mit einem noch viel schöneren Garten. Wir parkten unser Auto und wurden von den Besitzern Henriette und David herzlich empfangen. Zunächst zeigten sie uns das Haus und unser Zimmer. Ein Traum. Zu unserem Zimmer gehörte ein Badezimmer und ein eigenes kleines Wohnzimmer mit Kamin. Nach der kleinen Hausführung zeigte David uns den Garten. So riesig. Zum Garten gehört ein eigener kleiner Bushwalk durch einen Wald, zahlreiche Obstbäume, ein Gemüsegarten, zwei große Ententeiche und zahlreiche Beete. Außerdem gehören zwei große Koppeln dazu. Auf der einem wohnten bis vor kurzem noch zwei mega süße Kühe. Der Garten sah zwar bei unserer Ankunft sehr gepflegt aus, doch mangelte es überhaupt nicht an Arbeit. Zunächst mussten wir viel Unkraut entfernen. Außerdem Pflanzen zurückschneiden und eine besonders große Aufgabe war es Tonnen von Rindenmulch im Garten zu verteilen. Die schlimmste Aufgabe war es vom Boot aus die Pflanzen am Ufer zurechtzuschneiden, da dort der Lieblingsort von zahlreichen großen Spinnen ist. Als sich mehrere dieser Spinnen mit uns im Boot befanden, hat Basti angefangen zu kreischen, beide Paddel in die Hand genommen und ist unter lautem getobe zum Ufer gepaddelt, aus dem Boot gesprungen und hat sich nur noch geschüttelt und ständig wiederholt: ich mach die Scheiße nicht mehr. So durfte ich am nächsten Tag alleine im Boot sitzen und einige Erfahrungen mit Käfern machen. Das war für uns beide nicht so schön. Außerdem hab ich an einem Tag geschafft das Boot zu verlieren. Hatte vergessen es festzumachen, so dass es mitten auf dem Teich rumtrieb. Beinahe hätte ich Basti dazu bekommen in den Teich zu springen und es wieder zu holen ;) das Boot hatte aber ein Einsehen und kam selbst zum Ufer zurück.

Wir arbeiteten jeweils 5 Stunden am Tag und hatten danach Freizeit. In den ersten Tagen waren wir nach der Arbeit viel zu k.o. um noch etwas zu unternehmen. Doch nach ein paar Tagen hatten wir uns an die Arbeit und die damit einhergehenden Schmerzen gewöhnt, so dass wir doch etwas unternehmen konnten. Ein paar Tage sind wir nach der Arbeit zum Ocean Beach gefahren, wo Basti ein bißchen Surfen konnte. Der Strand war unheimlich schön und das Wasser so klar, dass man in den Wellen die Fische sehen konnte. Außerdem waren wir ein paar mal im Kino. Abends kochten Henriette und David für uns. Das Essen war jedes mal sehr gut. Hier habe ich zum ersten Mal Muscheln gegessen. Nicht so schlecht wie ich dachte, aber nicht so gut, dass es jetzt mein neues Lieblingsessen wird. Nach dem Essen guckten wir hin und wieder einen Film mit den beiden. Man kann wirklich sagen uns mangelte es hier in unserer Zeit an nichts. Beide sind wirklich sehr liebe und sympathische Menschen. An einem Abend machten die Beiden uns das Angebot in der Zeit, wenn sie auf den Fijis sind, auf ihr Haus aufzupassen. Natürlich war damit auch weitere Gartenarbeit verbunden. Nach einiger Überlegung sagten wir zu. Doch vorher wollten wir noch eine Woche rumreisen.

Also verließen wir nach zwei Wochen hier in Whangarei unsere Hosts und fuhren zunächst nach Norden zum Sandy Bay, ein bekannter Surferstrand. Die Wellen sahen gut aus, das Wetter war auch gut, doch leider war es viel zu kalt um ohne Neo zu surfen. Also nach einem kurzen Stopp weiter die Ostküste hoch. Dort waren wir zwar schoneinmal, doch wollten wir nochmal zur Maitaibay, wo wir ganz am Anfang unserer Reise waren und es uns dort so gut gefiel. Nach unserem Abstecher in den Norden fuhren wir wieder Richtung Süden und machten einen kleinen Stopp an den Ngawa Hot Pools. Dort kommt heißes Wasser aus dem Boden. Man kann sich dort für geringes Geld in 8 verschiedene heiße Pools setzen. Mein Problem war, dass das Wasser mehr nach Matsche aussah. Außerdem war es einfach viel zu warm. :) Basti hat es sehr genossen. von dort aus ging es nocheinmal nach Raglan. Dort war es zwar unheimlich schön, aber viel zu kalt zum Surfen. Nach einer sehr kalten Nacht war unser gesamtes Zelt von außen gefroren...

Von Raglan ging es dann wieder hoch, da wir ja wieder nach Whangarei wollten. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Stopp um Freunde von unserer vorigen Wwoofingstelle zu treffen. Leider kam Basti dem hohen Bordstein in Auckland zu nah, so dass wir mal wieder einen Platten Reifen hatte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Max und moralischer Unterstützung von Nils ("Pflaster drauf und gut is....") wurde der Reservereifen draufgezogen und zur nächsten Werkstatt gefahren. Nach kurzer Zeit hatten wir dann unseren 4. neuen Reifen.

Jetzt sind wir wieder bei Henriette und David und genießen die Zeit alleine :) vor ein paar Tagen ist uns eine mega süße Katze zugelaufen. Haben uns um sie gekümmert. Nur wollte sie immer rein und Henriette und David wollen kein Tier im Haus. So saß die Katze regelmäßig vor den Fenstern oder den Türen und hat miaut. Dann wurde sie aber von einer katzenliebhaberin abgeholt, die sich jetzt darum kümmert, dass die Katze in gute Hände kommt. Vielleicht findet sich ja auch der Besitzer...
Wir haben hier einiges zu tun, doch bleibt genug Zeit um das tolle Wetter zu genießen. Hier ist zwar Winter, doch können wir tagsüber noch mit kurzer Hose und Tshirt rumlaufen. Kaum zu glauben.

Jetzt dauert es auch nicht mehr lang und wir sind wieder zuhause. Darauf freuen wir uns sehr, auch wenn wir jetzt schon traurig sind, dass das Rumreisen ein Ende hat.

Am 7.6. fahren wir zurück nach Auckland. Dort gucken wir uns abends ein Rugby Spiel der All Blacks an. Das wird sicher toll. Die nächsten zwei Tage verbringen wir dann in dem besten Hotel Aucklands. (Dankeschöööööööön!) darauf freuen wir uns schon unheimlich. Danach müssen wir das Auto verkaufen. Das wird nicht so schön, da wir uns eine scheiß Zeit zum verkaufen ausgesucht haben. Im Winter kommen weniger Reisende, so dass das Angebot riesig, die Nachfrage aber eher mau ist. Mal sehen wie das wird.




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Zurück auf der Nordinsel

Montag, 05.05.2014

Von Stu's Farm ging es zunächst den Rest der Westküste hoch. Da das Wetter jedoch so schlecht war, fuhren wir schnell nach Nelson. Von dort aus buchten wir die Fähre nach Wellington. Auf unserem letzten Campingplatz auf der Südinsel trafen wir dann Sarah und Johannes wieder, die mit uns vor ca 2 Monaten auf dem selben Campingplatz waren und in der gleichen Zeit die Südinsel durchquert haben. Das war ein lustiger Zufall.
Von Wellington aus ging es dann nach dem Besuch der Weta Caves (Herr der Ringe Filmstudios) weiter die Ostküste nach hastings und napier hoch.

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Von dort aus fuhren wir nach Taupo, da wir ja noch das tongariro crossing machen wollten und auch in Rotorua raften. In Taupo auf einem freien Campingplatz konnten wir super die Zeit verbringen, bis in Rotorua oder auf dem mt. Tongariro gutes Wetter war. In Taupo waren wir auch das erste mal im Kino. Und haben wirklich alles verstanden :) scheint sich für unser englisch echt zu lohnen der Aufenthalt hier :) Das gute Wetter kam zuerst in Rotorua an, so dass wir uns zum raften an den okere falls aufmachten. Unsere raftingtour hatte grade 5 und den höchsten Wasserfall, den man als "Normalo" raften kann. Aiaiaiaiaiai, worauf hatte ich mich da eingelassen. Aber die Tour war der Hammer. Nach einer kurzen Einführung in die Kommandos (Paddel in die Luft halten und feiern und Paddel an den Rand, ducken und gut (!!!!) festhalten) ging es auch schon los. Uns wurde erklärt, Plan A sei es, wir fahren den Wasserfall runter und alle sitzen danach noch im boot. Plan B war, Boot liegt weiterhin richtig im Wasser, aber einer oder mehrere sind rausgefallen. Plan C war, das Boot hält dem Wasserfall nicht stand und kippt um. Den Instruktionen konnte ich dann nicht mehr folgen, da ich nur noch mit offenem Mund da saß und Basti schockiert fragte, ob das wirklich passieren kann. Ja kann es, haben wir hinterher gesehen... Eins wusste ich vorher...ich will auf gar keinen Fall ganz vorne sitzen. Wo saßen wir? Ganz vorne!! Yeahiii! Nach der ersten Stromschnelle war ich schon pitschnass. Aber der Neo hielt einen warm! Dann kam der erste von drei Wasserfällen. Kommando ducken und festhalten. Ich hatte mein Paddel nur nicht mehr wirklich unter Kontrolle und haute es Basti beinahe vor den Kopf. Beim nächsten Wasserfall hat Basti das Kommando leider missverstanden, so dass er, während alle anderen sich duckten und gut festhielten, die Arme in die Luft riss und jubelte, so dass er quer durchs Boot auf mich drauf geschleudert wurde. Ein Glück, dass er nicht rausgefallen ist :)
Der 7 m Wasserfall war der Hammer. Man musste sich festhalten, was das Zeug hielt und bekam Unmengen Wasser ins Gesicht. Aber es war einfach nur großartig und hat sauviel Spaß gemacht. Das war sicher nicht das letzte mal, dass wir geraft sind ;) Rafting Bilder gibts erst zuhause, aber ein paar Schnappschüsse von zwischendurch sind drin.
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Natürlich hatten wir keine lange Verschnaufpause, da das Wetter am nächsten Tag für das tongarirocrossing geeignet schien. Also auf den Weg Richtung Süden gemacht. Kurz hinter Taupo aufm Highway hörte ich ein seltsames Geräusch. Ach, die Teller, die hinten im Kofferraum hin und her rutschten. Die Erklärung überzeugte Basti nicht, so dass wir am Straßenrand anhielten. Ich stieg aus und siehe da, ein platten. Also AA (wie ADAC) angerufen und gewartet....wie sich hinterher herausstellte, war der Reifen gerissen, da er kein Profil mehr hatte....aber nach Bastis aussage wären wir damit bestimmt noch nach Auckland gekommen....jajaja! Also Reserverad aufgezogen und weiter ging die Fahrt nach turangi. Am nächsten morgen klingelte um halb 7 der Wecker. Schnell Zelt abbauen und...ach du schreck, das Auto war komplett zugefroren. Das hatten wir nicht bedacht. Doch trotz allem kamen wir pünktlich an dem Parkplatz an, wo uns ein Shuttle abholte und zum Anfang des Tongariro Crossings fuhr.
Im Bus schauten wir uns die anderen Menschen mal etwas genauer an. Alle hatten eine Mütze auf, Handschuhe und Winterjacke an. Wir fühlten uns nicht mehr ganz so gut vorbereitet für die 19,4 km :) aber Augen zu und durch. Wie hatten das beste Wetter der Welt. Die ganze Zeit schien die Sonne. Aber, was ich schon ein wenig geahnt hatte, je höher wir kamen, desto mehr Schnee lag auf den Bergen. Am Ende wurde der ganze Trip zu einer Schneewanderung, die an einigen Stellen doch gefährlich glatt war. Die Aussicht war aber der Hammer und jetzt sind wir froh solange gewartet zu haben und die Wanderung im "Winter" mitgenommen haben.

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Nach diesem Abenteuer hatten wir eine Verabredung mit Sarah und Jo in raglan. Wer raglan nicht kennt, es ist ein weltberühmter surfspot. Daher rein in den Neo und ab ins Wasser. Wir hatten Mega geile Tage mit Sonne, Wellen und neuen Freunden.

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Dann ging es weiter nach hobbiton. Wir schauten uns bei bestem Wetter noch das filmest dieser Peter Jackson filme an. Dieser verrückte Kerl:-).

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Jetzt sind wir in der Nähe von whangarei und starten in ein paar Tagen einen neuen woofing Job, der aus Gartenarbeit besteht. Wir freuen uns sehr darauf.

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Ach übrigens ist Nora in Taupo auch gesprungen.
Peace

Stu's Kuhfarm

Montag, 21.04.2014

Wir machten uns also auf zu Stu's Kuhfarm. Mit jedem Schritt Richtung Farm entfernten wir uns weiter von der Zivilisation. Das nächste Dorf war mit dem Auto 20 min entfernt, die nächste Stadt 40 min. Das Farmhaus sah von außen sehr schön aus und auch der Garten war mit viel Liebe angelegt. Dort angekommen lernten wir Stu, den Farmer, Nils und Max kennen, zwei deutsche Wwoofer. Stu hat keine festen Angestellten und ist auf freizeitjobber angewiesen. Die Farm ist ca 100 Hektar groß und wird von Jersey Kühen, ein paar Schafen, zwei Schweinen, zwei Hunden, vielen Enten ,einigen Hühnern und von Rehen besiedelt. Wir lernten innerhalb der zwei Wochen Aufenthalt das Leben eines typischen neuseeländischen Farmers kennen, mit allen Höhen und Tiefen. Unsere Tage starteten um 6:30am mit dem Melken der Kühe und endeten i.d.R. nach dem Abendessen, nach dem zweiten Melkgang um 11pm. Stu versorgte uns sehr gut mit essen und es gab jeden Tag das beste Fleisch direkt von der Farm. Die Zahl der Wwoofer stieg innerhalb der zwei Wochen auf 7 an und wir wurden eine richtig kleine farmfamilie, die nun aus Miya eine kleine süße Japanerin, Amelie, Mark, Nils, max, Nora, Stu und mir bestand. Neben dem Melken bestand unser Tag meist aus Gartenarbeit auf der Farm. Stu hatte genug zu tun. So haben wir durschnittlich 8-10h jeden Tag reingeklotzt. Der Spaß blieb dabei nicht auf der Strecke.

Jedoch kippte in der Mitte unseres Aufenthalt die Stimmung, da Stu plötzlich komplett ausrastete und Nils sogar von der Farm werfen wollte.Am nächsten Tag nahmen max und ich uns den Stu zur Brust und suchten ein klärendes Gespräch. Ai ai ai Kiwis sind schon ein bißchen strange. Doch Stu sah ein, dass er falsch handelte und entschuldigte bei jedem. Danach waren die Fronten geklärt und wir machten die schönsten Erfahrungen des neuseelandtrips.

Kurz vor Abreise zog ein Sturm in Auckland auf und zog übers komplette Land. Traf uns natürlich auch. Wir hatten dort nicht viel, aber durch den Sturm so gut wie gar nichts mehr. Der Sturm Lusi verursachte viele Schäden, wodurch Straßen gesperrt wurden, viele Vans umgekippt sind, wir zwei Tage keinen Strom hatten und einige Bäume auf der Farm entwurzelt wurden. Aber auch das war mal eine neue Erfahrung verknüpft mit komischen Gefühlen:-)

Wir hatten eine Hammer zeit und haben viele neue Freunde gewonnen.

Jetzt wieder eine komische Geschichte:
Als ich die erste Nacht wieder im Zelt geschlafen habe, wachte ich mitten in der Nacht auf und dachte felsenfest, dass zwischen mir und Nora eine Jersey Kuh liegen würde, die die ganze Zeit unter der Decke strampelte. Ich hatte ziemlich Angst, da die Viecher ziemlich schwer sind und ich dachte, die erdrückt gleich die Nora. Nachdem ich halbwegs klar kam und mir ernsthaft Gedanken über die Situation machte, erkannte ich, dass es ziemlich unrealistisch ist, dass im Zelt unter der Decke eine Kuh liegt.

Vielleicht sollte ich die Drogen weglassen:-).





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Jetzt sind wir wieder on the road.

Glacier wir kommen

Sonntag, 20.04.2014

Nachdem wir Queenstown verlassen haben, fuhren wir die Westküste hinauf und machten uns auf die Suche nach den berühmten Gletschern von Neuseeland. Da das Wetter mitspielte, traten wir zunächst die Reise zum Fox glacier an. Wir nahmen unsere Beine in die Hand und näherten uns soweit wie möglich diesem beeindruckenden Gletscher.

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Danach suchten wir Lake Matheson auf, denn in diesem See spiegelt sich der Mount Cook, wenn man Glück mit dem wetterchen hat. Wir hatten Glück und konnten einige Schnappschüsse wagen.


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Am nächste Tag ging es weiter zum nächsten Gletscher mit dem typischen Namen Franz Josef. Unterdessen warteten wir auf einen Anruf von Stu, der uns hoffentlich das ok gibt, zwei Wochen auf seiner Farm zu Leben. So bestiegen wir den franz :-). Naja, nicht ganz, wir kamen ihm in die nähe und hatten wieder einmal traumhafte Blicke auf dieses Naturschauspiel.


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Am Abend rief Stu an und gab sein ok. Die nächsten zwei Wochen sollten wir auf einer Farm unterkommen! Juhu

Wir sind gesprungen

Donnerstag, 03.04.2014

Nachdem wir Invercargill verlassen hatten bestand unser nächstes Ziel aus den milford Sounds. Auf dem Weg dort hin verbrachten wir eine Nacht am Lake monowai. Dort teilten wir die Nacht mit drei deutschen, einem Kanadier und einigen Opossums. Es bildete sich abends eine gesellige Runde am Lagerfeuer. Fairness halber einigten wir uns auf die Sprache englisch.

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Dann ging's ab zu den milford Sounds. Da es eine längere Strecke dorthin war, beschlossen wir auf halben Weg zu campen und noch schnell den Key Track zu wagen. Also kletterten wir einen 900m hohen Berg hinauf und sahen: ..... Nichts! ... Denn wir standen mitten in den Wolken. Einen Schlüssel fanden wir auch nicht, hehe kleiner Scherz :-)

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Am nächsten morgen erreichten wir die milford Sounds. Auf dem Weg schaffte es noch so ein dreckiges Sandfliegen Monster mir in die Lippe zu beißen. Trotz geschwollener Lippe bestiegen wir in ein Boot und fuhren durch die Berge bis zum Tasmanischen Meer. Das sollte man auf jeden Fall in NZ gemacht haben. Wir sahen krasse berge, an denen sich Mega schöne Wasserfälle bildeten. Der Meeresarm füllt sich mit 5-10 m hohen klaren Regenwasser an. Leider regnete es nicht, da es sonst geschehen kann, dass sich 1000 Wasserfälle dort bilden.


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Dann verabschiedeten wir uns von diesem Hammer Ort und fuhren über Te Anau nach queenstown. Der erste Anlaufpunkt war dort der kawarau River. Die Nervosität stieg sowohl bei mir als auch bei Nora. Schnell bezahlt und ab auf die Brücke. Dort hätte ich mir beinah in die Hose geschissen. Alles war bereit, Fotos wurden aus allen Richtungen gemacht und dann blickte ich runter in den super schön blauen Fluss. Zwischen diesem und mir lagen 43m . Okay, da die frau meinte, dass es kein zurück mehr gab nach dem bezahlen, bin ich gesprungen. Elegant wie ein Nilpferd sprang ich runter. Das bungyseil fing mich zum Glück auf. In dem Moment blieb mein und Noras herz kurz stehen. Ich will ja nichts sagen, aber ich bin eine verdammt coole Sau.im Anschluss natürlich Fotos und Video vom Sprung auf DVD eingesackt. Coole Nummer, da an dieser Stelle der Ursprung des bungyjumpen besteht. Hier hat zum ersten mal jemand dieses Unterfangen gewagt.


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Dann ging es weiter in die Innenstadt von queenstown. Eine Mega verrückte Stadt, überall nur gleich verrückte Menschen. Wir gönnten uns natürlich einen Furg Burger. Ein Must do dort. Wir haben in unserem Leben noch keinen leckeren Bürger gegessen und das ist nicht übertrieben.( Twitter: aufschrei@ Mc Donald, Burger King .... MAN KANN SATT WERDEN VON EINEM BURGER!)

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Anschließend führte uns der Weg über Wanaka, wo wir noch kurz den Mount Iron bestiegen, zum Lake Hawea.

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Die Reise zum südlichsten Punkt der Südinsel

Freitag, 28.03.2014

Auf dem Weg nach Dunedin besichtigten wir die moeraki boulders, eine runde Steinformation am Strand, von der keiner genau weiß, wie sie entstanden sind.


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Danach besichtigten wir Dunedin. Ich (Nora) habe hier in der Canterbury Schokoladenfabrik meine aller aller Lieblingsschokolade entdeckt. Außerdem gibt es hier wohl die steilste Straße der Welt. Die haben wir zwar nicht zu Gesicht bekommen, doch kam unser Auto bei Nässe eine der steileren Straßen gar nicht hoch :)


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Um Dunedin rum kann man an einigen Stellen Pinguine sehen. Also machten wir uns auf die Suche. Doch leider muss man dafür sehr früh oder kurz vor Sonnenuntergang unterwegs sein. Wir waren immer genau dazwischen auf der Suche. An einem Strand hatten wir dann Glück. Dachten wir. Oben im Gebüsch saß ein verschüchterter Pinguin. Als wir dann aber mit einer Frau vom Department of conservation gesprochen haben, richtete sie ihr Fernglas auf die Stelle und sagte: sorry, aber das ist ein dummy, der andere Pinguine anlocken soll... Also doch noch keinen Pinguin gesehen.


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Von Dunedin ging es dann weiter die Küste entlang Richtung Süden in die Catlins. Hier warteten einige umwerfende Sehenswürdigkeiten auf uns, wie wunderschöne Wasserfälle oder auch die cathedral Caves, die man nur zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach der Ebbe sehen kann. Auch bekamen wir Jacks blowhole zu Gesicht, wo sich 200 m vom Meer entfernt ein Loch gebildet hat, durch das man das Meer sehen kann, welches sich seinen Weg unter dem Land gesucht hat. Unterwegs mussten wir noch unsere Sachen trocknen, da es die Nacht über gestürmt und geregnet hatte und wir sogar im Zelt nass geworden sind. In diesen Momenten vermissen wir den Van ganz besonders.
Dann erreichten wir den südlichsten Punkt der Südinsel, kurz vorm Südpol :) Es war unheimlich windig, so dass man fast weggeweht wurde. Jetzt sind wir in Invercargill und setzen bald unsere Reise in die Milford Sounds fort. Die Wetterprognose ist leider nicht so gut, aber wir warten mal ab!

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Quer durch die Südinsel

Montag, 24.03.2014

Von unserem Wwoofingjob ging es Richtung Süden nach Kaikoura. Die Stadt, in der man Wale, Robben und Delphine sehen kann. Wir sahen....nichts! Nein, so ganz stimmt das nicht. Zunächst führte uns der Highway Richtung Kaikoura die meiste Zeit an der Küste lang. Da gerade ein Sturm über die Nord- und Teile der Südinsel hinwegfegte, war das Meer ganz rau und die Wellen wirklich hoch. An der Küste hielten wir bei einem Lookout. Dort stand auch etwas von Sealcolony. Das konnten wir uns gar nicht richtig vorstellen und wurden überrascht. Unzählige Seals lagen dort auf den Rocks rum.
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In Kaikoura kamen wir in einem schäbbigen Motel/Campsite unter, das aber so gut gelegen war, dass wir uns Abends in die "Stadt" aufmachten, um ein neuseeländisches Bier zu trinken und Live Music zu hören. Der Pup, strawberry tree, war echt cool und die Sängerin dort machte wirklich gute Musik.
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Am nächsten Tag machten wir uns auf und machten einen Walk, ca 3 h einmal um die Küste rum.
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Auf unserem Weg mussten wir ab und zu über Dicke Robben steigen :)
Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Christchurch. Schlimm, welche Auswirkungen man noch Jahre nach den Erdbeben sieht. Wirklich keine schöne Stadt mehr.
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Von dort aus ging es nach Bank Peninsula. Dort liegt Akaroa, ein süßes französisch angehauchtes Städtchen. Wir übernachteten auf einem Campingplatz, wo es nur unbewohnte Trailer gab. Das war gruselig.
Dann fuhren wir auch schon weiter Richtung Mitte der Südinsel zu den Bergen. Der erste Stop war in Geraldine. Wir hatten kein Glück mit dem Wetter, es regnete ununterbrochen. Trotzdem machten wir uns auf den Weg zu zwei Wasserfällen. Bis zum zweiten ging alles gut, obwohl die Wege sehr rutschig und matschig waren. Am zweiten Wasserfall wollte Basti eine gute Fotoposition einnehmen und stellte beide Füße auf einen Baumstamm. Ich erinnere: es hat die ganze Zeit geregnet! Also war der Stamm viel zu rutschig, so dass Basti zunächst schräg in der Luft lag und dann einfach ins Wasser fiel. Alles war nass. Leider konnte ich in dem Moment nicht abdrücken. Daher nur ein Foto vom Ergebnis.
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Von dort aus ging es bei bestem Wetter zum Lake Tekapo, wo wir den Mount John bestiegen und von dort aus einen super Blick auf den ultrablauen See hatten.
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Im Anschluss fuhren wir Richtung Mount Cook. Auf den Bergen dort rund um mt Cook lag schon Schnee. Wir machten uns zu einem Gletschersee auf. Auf dem Weg konnte man hören, wie das Gletschereis vom Berg brach. Am See schimmerte das Eis, welches im See war blau. Der Weg dorthin war abenteuerlich, da man drei Swingbridges überqueren müsste, die alle sehr hoch waren. Angst besiegt!!
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Jetzt arbeiten wir uns zum südlichsten Punkt der Südinsel durch. Gerade haben wir Dunedin erkundet. Schöne Stadt.

Schrecklich-schöne NelsonLakes und Wwoofing in Picton

Samstag, 15.03.2014
Nachdem wir den Norden "abgearbeitet" hatten, ging es ein Stück Richtung Mitte der Insel. Aber zuerst haben wir nochmal Halt in Nelson gemacht. Dort über den Markt geschlendert und ein paar schöne Stunden am Tahanui-Strand verbracht. Ich wurde von einer Möwe angekackt, auf den Hintern. Das war nicht wirklich toll. Für Basti schon :) Am gleichen Tag ist Clumsy beim Einsteigen neben das Auto gefallen. War nicht mein Tag irgendwie.
Von da aus Richtung Süden zu den Nelson Lakes. Wir suchten uns den kleineren See aus und blieben dort zwei Tage.
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Die Umgebung war unheimlich beeindruckend. Leider gab es dort so viele Sandfliegen, dass man sich draußen nur bewegenderweise aufhalten konnte und manchmal noch nicht mal das half. Zudem fuhren die Hummeln dort voll auf unser Antisandfly-Spray ab, so dass manchmal bis zu 10 große Brummer an oder um einem herum waren.

Dann ging es weiter nach Blenheim, eine bekannte Weinregion. Dort blieben wir drei Tage am Whites Beach, erklommen den Mount Vernon und machten uns auf die Suche nach einem schiffswrack. Wir nutzen das gute Wetter auch ausgiebig zum Sonnenbaden und Surfen.
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Dann begann unser Wwoofingjob bei Angela in Picton. Wir passen übers Wochenende auf Angelas Haus und Ihre zwei Labradore auf. Der wirklich harte Job beinhaltet: auf das große Haus mit drei Schlafzimmern aufpassen, den Meerblick genießen, mit den Hunden spielen und Angelas Boot fertig abzuschleifen. :) wir sind schon ganz geschafft und gespannt was uns noch so erwartet.
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Auf dem letzten Bild bin ich "mal wieder" hingefallen...aber, was geschieht da im Hintergrund???????

Aiaiaiai golden Bay

Samstag, 15.03.2014
Nach unserem kleinen Abstecher in die Malborough Sounds ging es weiter Richtung Abel Tasman National Park. Auf dem Weg machten wir natürlich in Nelson halt, wo wir bei Stefano's (Tipp von Lonely Planet) endlich mal eine richtig leckere Pizza gegessen haben. Das ist in Neuseeland nicht einfach.

Auf den Rat eines Kiwis hin verbrachten wir die Nacht in Kina auf einem Campingplatz direkt am Meer, wo wir den Abend mit Lagerfeuer und Weinchen und netten Leuten ausklingen ließen.
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Von Kina aus ging es dann weiter nach marahau, der letzte Ort vor dem Abel Tasman National Park. Auf dem Weg dorthin kamen wir zuerst an einem wunderschönen Strand vorbei, wo wir erstmal Päuschen machten und uns den nahegelegenen Split Apple angesehen haben. Laut Legende stritten sich zwei Götter, wodurch das Ei (der Apple) in zwei Teile zerbrach. Das ist auf jeden Fall das, was wir verstanden haben :)
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Per Trecker wurden unsere Boote zum Strand gefahren und ins Wasser gelassen. Dann begann eine halbstündige Speedbootfahrt. Nichts für schwache Mägen. Aber hat echt Spaß gemacht. Dann wurden wir in Anchorage am Strand abgesetzt und unserer 4 h Freedom Coastel Track begann. Man muss sagen, es war unheimlich schön, aber sehr touristisch.
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Dann fanden wir Mordor und den schicksalsberg. "Eine rote Sonne geht auf, Gestern wurde Blut vergossen!" (Zitat:Legolas)
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Anschließend ging die wilde Fahrt weiter nach Waipui, nördlich vom Abel Tasman National Park. Dort starteten wir einen Hike, der an Einem Wasserfall endete. Der Weg dorthin war ein Riesen Abenteuer, da wir einen Fluss über eine Drahtseilbrücke überqueren mussten, die immer nur von einer Person betreten werden durfte. Nichts für schwache Nerven.
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Von da aus ging es zur Rahwiti-Cave. Der Weg dorthin war die Hölle. Wir mussten eine Stunde fast senkrecht nach oben klettern. Auf halbem Weg hab ich noch versucht mich zu weigern und vor Wut ein paar tränchen vergossen, aber der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Oben angekommen erwartete uns eine riesige Höhle. Über Millionen von Jahren alt und so groß, dass man sie gar nicht überblicken konnte. Fotos können das gar nicht wiedergeben.
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Damit hatten wir noch nicht genug erlebt und besuchten die Pupu-Quelle, die größte unter Wasser liegende klare Quelle der Welt. Hammer!
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Dann erreichten wir den nördlichsten Punkt der Südinsel. Am Wharariki-Beach bilden sich bei Ebbe Wasserpools, in denen Babyseehunde spielen. Awesome, so nah dran zu sein.
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